Wirkung von Meditation

Balance Murmeln - Wirkung von Meditation

Ein befreundeter Stipendiat im Bereich Gehirnforschung hielt einen Vortrag über die Wirkung von Meditation auf das Gehirn. Als Essenz nehme ich daraus mit:

Die Hypophyse, zentral in der Mitte des Gehirns gelegen, schüttet immer Hormone aus. Diese wirken auf die verschiedenen Bereiche des Gehirns und auf den Körper. Sind wir konstant mit Gedanken und Sorgen beschäftigt, ist der Vorderhauptlappen des Großhirns sehr aktiv. Sind wir sehr mit Fühlen, Hören und Sprechen beschäftigt, sind vor allem die Schläfenlappen beansprucht. Der Hinterhauptlappen ist aktiv, wenn es um Bilder geht. Dauert die Beanspruchung lang und ist sie einseitig, entsteht Stress. Stress bedeutet, dass die Hypophyse Stresshormone ausschüttet. Stresshormone bedeuten Angst, Unsicherheit und Kampfbereitschaft des Körpers, egal ob der Stress vom Bewusstsein als „positiv“ oder „negativ“ eingestuft wird. Die Hypophyse kennt keinen „Eustress“.

In einer Meditation, die sich bewusst auf den Bereich um die Hypophyse konzentriert, werden Signale relativ gleichmäßig an die verschiedenen Gehirnregionen gesendet. Die Hypophyse schüttet sogenannte Glückshormone aus, die für Gefühle wie Glück (Dopamin), Sicherheit (Serotonin) und Geborgenheit (Oxytocin) zuständig sind. Der Körper wird nicht extra aktiviert und ruht eher. Meditation wirkt also nicht nur erholsam, sondern auch regenerierend.